Warum du die Berufspause im CV erwähnen solltest.

#Lebenslauf

Es gibt zahlreiche Gründe, um eine Berufspause einzulegen: Familiengründung, die Betreuung von älter werdenden Eltern, eine Weltreise,  ein Herzensprojekt oder der Versuch, ein eigenes Unternehmen aufzubauen –  und es gibt noch viele weitere. Dennoch fühlen sich viele unwohl, einem potentiellen Arbeitgeber diese Auszeit mitzuteilen. Wie gehst du nun am besten mit dieser Lücke um?

Klug angestellt wird diese Lücke zum Gewinn, wir zeigen dir, wie es geht.

Erwähne Auszeiten im Lebenslauf:

Das Schlimmste, was bei einem Lebenslauf passieren kann, ist, dass der Arbeitgeber unsicher wird oder misstrauisch, ob die Angaben stimmen. Deshalb erwähne bereits im Lebenslauf die beruflichen Auszeiten und schreibe dazu, was der Anlass für die Auszeit war.

Offenheit schafft Vertrauen:

Zur Erinnerung, deine Bewerbung könnte der Beginn einer langfristigen und erfolgreichen Beziehung mit dem Unternehmen sein – der nächste große Schritt in deinem Berufsleben. Unehrlichkeit an dieser Stelle könnte dich direkt um eine gute Wiedereinstiegsmöglichkeit bringen. Falls herauskommt, dass du deinen Lebenslauf wesentlich geglättet hast, um Lücken zu kaschieren, wird das deine gesamte Glaubwürdigkeit in Frage stellen.

Wandel deine Aktivitäten in der Auszeit in Verkaufsargumente um:

In einem Lebenslauf geht es nicht nur um berufliche Erfolge! In Phasen, in denen wir besonders gefordert sind, lernen wir häufig mehr als sonst, entwickeln neue Perspektiven oder Stärken, die wir in einem zukünftigen Beruf mit Gewinn einbringen könnten. Wer sich in der Auszeit z.B. um die Eltern gekümmert hat, könnte anführen, dass sie Pflegepersonal koordiniert, Abrechnungen bei Krankenkassen und Behörden durchgesetzt oder bei emotionaler Belastung tatkräftig Dinge vorangetrieben hat

Bereite dich darauf vor, über die Auszeit zu sprechen:

Im Vorstellungsgespräch wirst Du zu 99% zu deiner Auszeit befragt werden. Dem Arbeitgeber geht es vor allem darum, deine Motivation besser zu verstehen und zu verstehen, wie motiviert du jetzt bist. Überlege dir im Vorwege, was du antworten möchtest, um im Gespräch klar und fokussiert zu bleiben.

Persönlichkeit zählt:

Indem du anführst, was du gelernt hast, und inwiefern du herausfordernde Situationen gemeistert hast, erzählst du sehr viel über deinen Charakter. Und das wird für Arbeitgeber immer wichtiger. Denn bestimmtes Wissen kann angeeignet oder über das Internet nachgeschlagen werden, aber Eigenschaften wie Werthaltung, Durchhaltevermögen und Motivation nicht. Und genau das könnten die entscheidenden Punkte sein, warum sich der Arbeitgeber für dich entscheidet:  Weil du mit deiner Persönlichkeit – inklusive beruflicher Auszeiten – überzeugt hast!

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